Berufsförderungswerk Thüringen GmbH
 

Berufsförderungswerk Thüringen

Das A und O für eine runden Reha-Verlauf.
Reha- und Integrationsmanagement.

Das Reha- und Integrationsmanagement steuert und koordiniert gemeinsam mit dem Teilnehmer und dem Reha-Träger den individuellen Reha-Prozess.
Ausgangspunkt ist der unterschiedliche Bedarf der Teilnehmer. Grundlage sind die fünf Bereiche für eine erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt

job-fit
(Sind die erworbenen Fachkenntnisse für den Arbeitsplatz ausreichend vorhanden?)

social-fit
(Ist das Einfügen am Arbeitsplatz und die Arbeitsumgebung unproblematisch möglich?)

health-fit
(Ist die gesundheitliche Stabilität für die Tätigkeit ausreichend?)

brain-fit
(Sind die erworbenen Kenntnisse am Arbeitsplatz anwend- und übertragbar?)

market-fit
(Können die verfügbaren Fähigkeiten und Fertigkeiten überzeugend dargestellt werden?)

Vom ersten Tag an im BFW Thüringen steht jedem Teilnehmer ein Reha- und Integrationsmanager zur Seite, der ihn auf dem gesamten Weg bis zur Integration in Arbeit begleitet. Die Aufgaben des Reha- und Integrationsmanagements endet nicht zwangsläufig mit Qualifizierungsende. Der Reha- und Integrationsmanager steht dem Teilnehmer auch in Nachbetreuungsleistungen - z. B. JobTrain - zur Verfügung.

Im Prozess erfolgt in regelmäßigen Meilensteinen ein Abgleich, um die notwendigen Bausteine für eine erfolgreiche Integration abzustimmen.

Betriebliche Phase/Praktikum

Die betrieblichen Phasen während einer Qualifizierung spielen eine entscheidende Rolle auf dem Weg in ein dauerhaftes Arbeitsverhältnis. Die Reha-Ausbilder betreuen die Teilnehmer während dieses mehrmonatigen Praktikums intensiv, um in Abstimmung mit dem Praktikumsbetrieb zielgerichtet die Fähigkeiten und Fertigkeiten weiterzuentwickeln.

Weiterhin bietet die betriebliche Phase entscheidende Vorteile:

  • Kennenlernen der Anforderungen des betrieblichen Alltags
  • Festigung und Vertiefung des Fachwissens
  • Unmittelbarer Praxisbezug durch betriebliche Anwendung der neu erworbenen Fachkenntnisse
  • Erwerb bzw. Ausbau von sozialen Kompetenzen im betrieblichen Umfeld

Gleichzeitig können sich Arbeitgeber und zukünftiger Mitarbeiter näher kennenlernen. Der Teilnehmer kann sich und seine Kompetenzen ausführlich und ohne direkten Mitbewerberdruck in der Firma präsentieren. Besonders bei längeren betrieblichen Phasen ergibt sich mitunter für den Kooperationsbetrieb die Möglichkeit der passgenauen Qualifizierung auf einen konkreten Arbeitsplatz.