Willkommen im BFW Thüringen. Und in der Zukunft.

Der Verein Schlupfwinkel und Sorgentelefon Gera e.V. sagt von ganzem Herzen: Danke!

Eine Tradition der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Berufsförderungswerkes Thüringen ist es regionale soziale Projekte für Kinder und Jugendliche zu unterstützen. Am 5. Februar 2019 wurde der symbolische Scheck in Höhe von 600 Euro an den Verein Schlupfwinkel und Sorgentelefon Gera e.V. überreicht. Geschäftsführerin Silvia Krause freute sich riesig über die Spendenaktion der Mitarbeiter aus dem BFW Thüringen und bedankte sich bei allen „Spendern“ ganz herzlich! Der Verein wird unter anderem dringend benötigte „neue“ Kindersitze dafür kaufen. „Einfach helfen und Freude schenken ist unseren Mitarbeitern, die selbst Eltern oder Großeltern sind, ein Herzensbedürfnis. Die Bereitschaft aller war groß und wir freuen uns, zu unterstützen“ so Maria Heinelt, Geschäftsführerin der Berufsförderungswerkes Thüringen.


Digitalisierung erfordert neue Kompetenzen

Die Arbeitswelt verändert sich in ihren Prozessen, Strukturen und Vernetzungen sehr stark. Dabei sind Themen wie Digitalisierung und Globalisierung mehr als „Schlagworte“. Digitale Technologien sind mittlerweile fester Bestandteil des privaten sowie beruflichen Alltags. In den Unternehmen führen sie dazu, dass Geschäftsprozesse und Abläufe entsprechend verändert werden. Das heißt auch, dass die Mitarbeiter und die zukünftigen Fachkräfte darauf vorbereitet werden müssen. Der Fokus liegt dabei auf einer gut durchdachten Kombination aus Erfahrungswissen und Expertise im digitalen Bereich. Das Berufsförderungswerk Thüringen stellt sich dieser Herausforderung mit neuen Qualifizierungen aber auch, dass in den etablierten Berufen digitale Kompetenzen erworben werden.


Fachkräfte aus dem Berufsförderungswerk Thüringen

Im Januar 2019 haben 95 Absolventen das BFW Thüringen an den Standorten Seelingstädt und Erfurt ihre Qualifizierung erfolgreich beendet. Sie werden nun mit IHK-Abschlüssen in den verschiedensten Berufen als Fachkräfte in der - vorwiegend regionalen Wirtschaft - tätig. „Unsere Vermittlungsquote in Unternehmen beträgt generell über 80 Prozent. Dass aber bereits mehr als 50 Prozent mit der Zeugnisübergabe einen Arbeitsvertrag unterschrieben haben, ist schon außergewöhnlich“, so BFW-Geschäftsführerin Dr. Maria Heinelt zum aktuellen Jahrgang. Diesen Erfolg jedoch auf den Fachkräftemangel zu reduzieren, sei zu einfach. „Sicher sind es die richtigen Qualifizierungen, aber die Absolventen müssen auch menschlich die richtigen Kompetenzen mitbringen und in die Teams der Firmen passen. Das ist für einen Unternehmer genauso wichtig“, so Dr. Maria Heinelt.


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Neue Stärken entdeckt - lesen Sie wie Frau B. nach einer Depression durch die Unterstützung im BFW eine berufliche Perspektive in einem Unternehmen erhält. Nach dem Reha-Assessment bekam Sie die Empfehlung eine Qualifizierung zur Technischen Produktdesignerin zu machen. Wichtig für den Erfolg der beruflichen Wiedereingliederung war die professionelle Unterstützung in einem BFW. Heute arbeitet Frau B. in dem Betrieb, in dem sie schon ihr Praktikum während der Qualifizierung gemacht hat, einem Sondermaschinenbauer in Wernigerode. „Das technische Denken fordert mich – und das ist auch gut so“, betont sie selbstbewusst. „Denn sobald ich mich in etwas reingefuchst habe, macht mir die Erledigung der Aufgabe noch viel mehr Spaß.“